NVVB und Pro Natura Solothurn – Samstag, 17. Mai 2025, Gossliwil
So war’s…
Mit dem Tagesziel, die schönste Art des Mähens kennenzulernen, finden sich 18 Personen beider Vereine auf dem Hof von F. und M. Jaggi in Gossliwil ein.
Martin Strub und sein Freund Daniel sind mit einem Anhänger voller Sensen, Dengelistöcken und nützlichem Werkzeug aus Schwarzenbach Huttwil angereist. All das Material wäre die reinste Überforderung ohne das praktische Wissen der beiden Sensemäh – Profis. Die Begriffe Worb, Gürbi, Häuchli, Hamme und Zaum werden erklärt. Die Sense muss auf den Senseführer passen. Das Gerät reicht bis zum Kinn, der Haltegriff (das Häuchli) liegt auf Hufthöhe.
Martin und Daniel fordern dazu auf, verschiedene Sensen auszuprobieren. Vor dem ersten Schnitt werden die Senseblätter geschärft. Die Schnittflächen werden mit dem Hammer bearbeitet. Das heisst, sie werden fein ausgetrieben, gedengelt eben. Martin: „Wer beim dengeln schläft, erwacht beim mähen!“
Auf der Wiese werden nachfolgend erste Schnitte angebracht. Die Senseführung muss geprobt werden. Mit elegantem Schwung werden da und dort schon ansehnliche Mädli hingelegt. Zur Freude der SensemäherInnen und der Insekten, die bei dieser Art des Mähens geschont werden. Mit dem Wetzstein in der Hand gönnt man sich zwischendurch ein kurzes Mäh – Päusli und schleift das Senseblatt kurz nach. Und weiter geht’s.
Beim Zmittag im Hof – Summerbeizli werden Erfahrungen ausgetauscht. Frisch gestärkt geht das Mähen weiter. Der Bauer hat noch mehr Heugras, das auf die motivierten KursteilnehmerInnen wartet.
Wer der Gelegenheit nachtrauert, sich an diesem Tag keine neue Sense gegönnt zu haben, den verweisen wir hier gerne auf den Kontakt von Martin Strub www.sensenmaehen.ch
25.5.25, Marianne Jaggi











